Die aktuelle Ausgabe der »Literatur in Bayern«


Die LiB 133 ist ab dem 28. September 2018 erhätlich!
Das Schwerpunktthema dieser Ausgabe lautet »Was ist echt?«.

 

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Inhaltsverzeichnis der »Literatur in Bayern Nummer 133«
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Ein Artikel aus der LiB 133, S. 19 von Hans Bleibhaus (ausführliche Fassung)

Christoph Kollmannsperger

oder die Wahrheit über Cristóbal Colón

Hans Bleibinhaus, Verfasser der wahren Geschichte über Kolumbus, fühlt sich dem absurdistischen Philosophie- und Wissenschafts-Konzept der `Pataphysik verpflichtet, einer, laut Selbstdefinition, »scheinbar parodistischen Antwort auf Theoriebildungen und Methoden moderner Wissenschaft.« Einer ihrer Gründerväter ist Alfred Jarry. Das Collège de `Pataphysique wurde 1948 in Paris gegründet: »Die Gesellschaft der gelehrten und unnützen Forschungen untersucht die imaginären Lösungen, der Einflüsse und Auswirkungen. Zu den Mitgliedern zählten u.a. Umberto Eco, Marcel Duchamp und die Marx Brothers.« Wem das nichts sagt, hilft vielleicht dieser aristotelische Dreisatz von George Perec weiter: »Wenn die Physik behauptet: Du hast einen Bruder und er mag Käse, dann erwidert die Metaphysik: Wenn du einen Bruder hast, mag er Käse. Aber die `Pataphysik sagt: Du hast keinen Bruder und er mag Käse.« (gh)

 

Christoph Kollmannsperger oder die Wahrheit über Christóbal Colón

 

Vorgeschichte

 

Christoph Kollmannsperger wurde 1451 in Regensburg als Sohn eines Donaufischers geboren. Schon als Kind half er seinem Vater, die Karpfen, Brachsen, Barben und Nerflinge aus dem Netz zu klauben, die kleineren Fische in einen Eimer zu tun, um damit ins Haus zur Mutter zu laufen. Die sie noch einmal sortierte, um die einen zu braten und die anderen mit Zwiebeln und Kartoffeln zur Suppe zu verkochen. Als er größer wurde und schon gut schwimmen konnte, durfte er mit dem Kahn hinausfahren, beim Netzflicken helfen und mit der Mutter auf den Fischmarkt unterhalb des Haidplatzes gehen. Christoph wuchs heran und alles war darauf angelegt, dass er einmal in die Fußstapfen des Vaters trete.

 

Als 16jähriger begleitete er seinen Vater ins Rathaus, wo beim Kämmerer die jährliche Abgabe für die Erlaubnis zum Fischen in der Donau zu leisten war. Es war wohl ein Zufall, dass er bei dieser Gelegenheit das Töchterlein des Kämmerers antraf, der zu dieser Zeit anstatt eines Bürgermeisters an der Spitze des Regensburger Rates stand. Ihr Anblick ließ ihn nicht los und Christoph trachtete danach, sie wiederzusehen.

 

Am 7. Mai 1468 war es so weit. Christoph schwärmte von der Schönheit einer Vollmondnacht auf der Donau und Maria Magdalena, die Tochter des Kämmerers schmolz dahin. Es war Samstagnachts, als er still und heimlich den Fischerkahn losmachte und zu einer ruhigen Stelle zwischen zwei Donauinseln dirigierte. Die jungen Leute vergaßen so sehr alles um sich herum, dass sie ineinander verschlungen lagen bis die Uhr über dem Tor zur Steinernen Brücke Mitternacht schlug.

 

Es kam wie es kommen musste. Zwar hatten die jungen Menschen insofern Glück, als Maria nicht schwanger wurde, aber die Geschichte mit der nächtlichen Kahnfahrt blieb den Eltern nicht verborgen und bald sprach auch die halbe Stadt davon.

 

Eine Heirat der beiden war wegen des Standesunterschiedes zwischen der Familie eines armen Donaufischers und der eines Vorsitzenden des Rates der Freien Reichsstadt Regensburg völlig ausgeschlossen. Maria Magdalena aber galt als entehrt und nach damaligem Brauch musste der Vater des Mädchens mit einer hohen Geldsumme dafür entschädigt werden, dass die Aussichten, seine Tochter reich zu verheiraten, gemindert waren.

 

Vater Kollmannsperger aber hatte statt Geld nur ein paar Fische zu bieten.

 

So beschloss das Stadtgericht, den 18jährigen Christoph als Ruderer an einen Genueser Galeerenbesitzer zu verkaufen und den Erlös dem Kämmerer als Schadensersatz zukommen zu lassen.

 

 

8 Jahre Piraterie und Auferstehung in Lissabon

 

Der Genueser Reeder, der Christoph kaufte, hielt sich nicht lange mit Handelsgeschäften auf, sondern verpachtete die Galeere als Piratenschiff an den Grafen der Provence, einem Anjou, der es auf die Schiffe Ferdinands von Aragonien abgesehen hatte. Acht Jahre ging das gut mit der Seeräuberei, bis die Galeere am 13. August 1476 vor dem portugiesischen Kap St. Vincent in eine Seeschlacht geriet und sank. Christoph war einer der wenigen, die schwimmen konnten. Mit letzter Kraft erreichte er das portugiesische Ufer und versuchte fortan sein Glück in Lissabon.

 

Da niemand in der neuen Heimat den Namen Christoph Kollmannsperger aussprechen konnte, nannte er sich jetzt kurzerhand Christóvao Colombo. Durch die nautischen Kenntnisse, die sich der wissbegierige junge Mann während seiner Freizeitstunden auf der Galeere angeeignet hatte, fand er bald eine Beschäftigung als Zeichner bei einem angesehenen Kartografen. Dieser war ein entschiedener Anhänger der Lehre von der Kugelgestalt der Erde, die spätestens seit der Anerkennung durch den Papst im Jahr 1460 auch in Portugal nicht mehr verpönt war.

 

Reiche Heirat und nautische Fortbildung

 

1479 gelang es Christóvao, die Aufmerksamkeit von Dona Filipa de Perestrelo e Moníz, der Tochter eines portugiesischen Adeligen und Gouverneurs der Insel Porto Santo bei Madeira zu erringen und sie zu heiraten. Auf Porto Santo widmete er sich einige Jahre lang den Seekarten, Logbüchern und Aufzeichnungen seines Schwiegervaters und begann, sich ernsthaft für den Weg nach Westen über den Atlantik hinweg zu interessieren. Auf einer dieser Seekarten, die er später immer wieder vorzeigte, war der Atlantik im Osten von Europa und Afrika, im Westen von einer Anzahl von Inseln eingerahmt, die als chinesisch oder japanisch angesehen wurden. Auf dieser Karte waren in kaum leserlicher Handschrift anscheinend die Worte „Ruta a las Indias“ eingetragen. Wie sich erst 1992 anlässlich neuerer Forschungen zur 500-Jahr-Feier der Entdeckung Amerikas herausstellte, stand dort in Wirklichkeit „Arroz a la India“ geschrieben – vermutlich als Gedächtnisstütze des Schiffskapitäns, seinen spanischen Koch anzuweisen, die mittägliche Paella mit indischen Gewürzen anzurichten.

 

Erste Bewerbung, Lissabon

 

1484 verließ er mit Frau und dem vierjährigen Sohn Diego die Insel Porto Santo, um beim König in Lissabon um die finanzielle Ausstattung einer Entdeckungsreise nach Indien zu werben. Den Zugang zum Hof Johann II. verdankte er dem Einfluss der Familie seiner Frau. Die königlichen Berater erkannten jedoch sehr schnell, dass sich Colombo die Distanz zwischen Portugal und den weit westlich gelegenen Inseln um ein vier- bis fünffaches schöngerechnet hatte; sein Gesuch wurde abgelehnt.

 

Noch im gleichen Jahr starb Dona Filipa. Colombo, der seit seiner Heirat auf Kosten der Familie seiner Frau gelebt hatte, stand ohne eigenes Einkommen da. Eine Weile verlieh ihm der Name der Perestrelos  hinreichend Seriosität, um Schulden machen zu können. Als die Gläubiger immer drängender auf Rückzahlung pochten, wurde ihm der Boden in Lissabon zu heiß. Zusammen mit seinem Sohn Diego setzte er sich 1485 nach Spanien ab, wo er in Beatriz Enríquez de Arana eine neue Lebensgefährtin fand, die sich nicht nur um den kleinen Diego kümmerte, sondern Kollmannsperger einen zweiten Sohn namens Fernando gebar.

 

Zweiter Versuch, Córdoba

 

In der Folgezeit versuchte Cristóbal Colón, wie er jetzt hieß, die Aufmerksamkeit der Katholischen Könige für seine Pläne einer Seefahrt über den Atlantik nach Indien zu gewinnen. Entscheidende Hilfe fand er dabei in dem Verwalter der spanischen Krongüter Alonso de Quintanilla, der nach der Schließung des Landweges durch die Osmanen felsenfest von der Realisierbarkeit des neuen Weges nach Indien überzeugt war und sich hohe Handelsgewinne davon versprach. Ihm war es zu verdanken, dass er am Hof in Córdoba zugelassen wurde. Eine Rolle dürfte auch gespielt haben, dass Isabella und Fernando für ihren jahrelangen Kampf gegen die Mauren die Staatskasse arg strapaziert hatten und angestrengt auf der Suche nach frischem Geld waren.

 

Wie am portugiesischen Hof waren auch in Córdoba die Experten nicht auf Anhieb zu überzeugen. Hin und her gezogen von der Chance, durch den neuen Seeweg zu Geld zu kommen und dem Risiko des Scheiterns aller Pläne, konnte sich Isabella nicht entscheiden. Auf der einen Seite stand nicht nur Alonso de Quintanilla, sondern auch der einflussreiche Kardinal Mendoza, auf der anderen standen die Experten des Hofes und ihr königlicher Gemahl Ferdinand von Aragonien, der eindringlich dazu riet, die Finger von dem Abenteurer zu lassen.

 

Dritter Versuch, wieder Lissabon

 

Doch Kollmannsperger ließ nicht locker. Durch Vertraute in Lissabon ließ er dort verbreiten, er stünde kurz vor einer Einigung mit den Katholischen Königen über die Ausrüstung einer Expedition.

 

Johann II. war beunruhigt: Vielleicht war doch etwas dran an den Plänen des Cristóvao Colombo und die Spanier liefen ihm am Ende den Rang ab bei der Erforschung neuer Wege zu den Reichtümern Indiens?

 

Der schlaue Regensburger Fischersohn schien schon am Ziel zu sein, als er 1488 eine Einladung erhielt, an den portugiesischen Hof zu kommen und bei Johann II. vorzusprechen. Doch erneut behielten die Ratgeber in Lissabon die Oberhand. Hinzu kam, dass kurz vor Weihnachten 1488 Bartholomeu Diaz von der erfolgreichen Umsegelung der Südspitze Afrikas zurückkehrte, woraus sich für den Portugiesen eine Alternative für den Seeweg nach Indien ergab.

 

 

Vierter Versuch, Córdoba und die französische Karte

 

Enttäuscht kehrte Colón 1490 nach Spanien zurück, um dort weiter zu verhandeln. Ferdinand und Isabella, die sich inzwischen voll auf den Endsieg gegen die Mauren und die Einnahme Granadas konzentrierten, hatten aber keine Zeit für ihn.

 

Nun versuchte es Kollmannsperger mit dem französischen König. Auf dem Weg zu einem Schiff nach Frankreich bedrängte ihn der von seinem Vorhaben zutiefst überzeugte Beichtvater Isabellas, zu bleiben und den Fall Granadas abzuwarten. Tatsächlich wandten sich die Katholischen Könige nach der Kapitulation von Boabdil am 2. Januar 1492 erneut dem Abenteurer zu.

 

Kühn geworden, verlangte dieser nun nicht nur die volle Kostenübernahme für die Expedition, sondern auch noch eine Gewinnbeteiligung an allen Handelseinnahmen der Krone und hohe Titel wie „Admiral der Weltmeere“ und „Vizekönig“ der neu entdeckten Länder.

 

Damit hatte er den Bogen überspannt. Man wies ihm ein weiteres Mal die Tür. 

 

 

Erfolg im Fünften Anlauf

 

Kollmannsperger war nicht faul und spielte erneut die französische Karte. Bevor er sich nach Paris aufmachte, intervenierte der Schatzmeister Luis de Santángel ein letztes Mal am spanischen Hof: Das vereinigte Königreich sei nach den Maurenkriegen unwiderruflich pleite. Da käme es schon nicht mehr darauf an, das Geld für drei Schiffe samt Mannschaften zu riskieren, um vielleicht doch eine Sanierung der Reichsfinanzen durch indische Gewürze und Edelmetalle zu erreichen. Außerdem müsse man es im Erfolgsfall hinterher nicht so genau nehmen mit den unverschämten Forderungen Colóns.

 

Den Konkurs vor Augen, willigten die Könige in alle seine Bedingungen ein und unterschrieben am 17. April 1492 den berühmten Vertrag von Santa Fe.

 

Um die Ausgaben für die Expedition niedrig zu halten, ließen sie einen alten Dreimaster und zwei kleine und obendrein langsame Karavellen nur mit dem Notwendigsten ausrüsten.

 

 

Mürbes Holz und alte Schulden

 

Höchst unzufrieden mit den drei Schiffen verließ Cristóbal Colón am 3. August 1492 den Hafen von Palos bei Huelva. Schon bald zeigten sich die ersten Kalamitäten. Bei der Karavelle Pinta brach das Ruder entzwei und bei der Nina erwiesen sich die Segel als unbrauchbar. Dem Admiral in spe blieb nichts anderes übrig, als Lissabon anzulaufen, um die nötigen Reparaturen vornehmen zu lassen.

 

Während die Schiffsleute an den Karavellen herumzimmerten und immer lauter bezweifelten, dass man sich mit solchen Kähnen auf dem offenen Atlantik behaupten könne, meldeten sich die alten Gläubiger aus den 80er Jahren und drohten Cristóvao, die Expedition zu stoppen und die Schiffe an die Kette legen zu lassen. Nahe am Verzweifeln, verpfändete er den Dreimaster Santa Maria und versuchte, das Lösegeld durch Glücksspiel aufzubringen.

 

Das Ende war absehbar, als Spitzel der spanischen Krone auf die Situation aufmerksam wurden und den geheimen Nachrichtendienst des Hofes alarmierten. Dessen Mitglieder wiesen sich im Ausland durch eine goldglänzende Medaille aus, die auf der einen Seite das Konterfei Isabellas und auf der anderen das von Fernando zeigte und auf deren Umrandung „Agencía Central de Información“ zu lesen war.

 

 

Die ACI oder der Anfang vom Ende

 

Isabella schäumte vor Wut, als sie die Botschaft erreichte und Fernando bemerkte, er habe es ja schon immer gesagt. Man beschloss, Colón zu kidnappen, nach Sevilla zu bringen und öffentlich zu erdrosseln.

 

Aber die Offiziere der ACI waren anderer Meinung. Sie führten den Königen vor Augen, dass ein derartiges Vorgehen eine weltweite Blamage bedeuten und allseitige Häme auslösen würde, womit ihr Andenken in der Geschichte für alle Zeiten ruiniert sei. Besser wäre es, den verpfändeten Dreimaster in Lissabon zu belassen und Colón zu zwingen, mit den beiden reparierten Karavellen nach Mallorca zu fahren und ihn in einem verschwiegenen Hafen so lange zu internieren, bis man sagen könne, er sei von der Entdeckung des Seeweges nach Indien zurückgekommen.

 

Einen großartigen Empfang müsse man in Palos, dem Hafen von Huelva, und anschließend auch in Sevilla inszenieren, den Verlust des Dreimasters beklagen und Colón später bei passender Gelegenheit ein Unglück zustoßen lassen.

 

Nach kurzem Überlegen stimmte Isabella zu. Fernando sagte, wenn irgendetwas schiefgehe, werde er behaupten, von allem nichts gewusst zu haben.

 

Die Operation „Porto Colom“ konnte beginnen.

 

 

Die Operation „Porto Colom“

 

Die ACI leistete ganze Arbeit. Colón wurde im Schlaf überrascht und gefesselt in ein Verließ gebracht, wo man ihm die Instrumente zeigte. Am nächsten Tag, dem 6. September 1492, überließ er seinen Gläubigern die Santa Maria unter der Auflage, dass sie umbenannt werde, bestieg abends die Nina und verließ nächtens mit der Pinta im Gefolge den Hafen von Lissabon. Hinter hohen Bergen an der wenig besiedelten Ostküste von Mallorca gab es einen natürlichen Hafen, der von außen nicht als solcher zu erkennen war, weil die Einfahrt nur durch einen kurzen Schlauch möglich war, der parallel zur Küstenlinie verlief.

 

Dorthin brachte man die beiden Schiffe mit dem verhinderten „Admiral der Weltmeere“, verbot den Mitgliedern der Besatzung unter Androhung der Todesstrafe, von Bord zu gehen und später auch nur ein einziges Wort über das Geschehen zu verlieren.

 

Der mallorquinische Hafen, in dem Cristóbal Colón fast ein halbes Jahr festgehalten wurde, bekam alsbald vom Volksmund den Namen Porto Colóm. So heißt er bis auf den heutigen Tag.

 

 

Umjubelte Heimkehr und die Entdeckung Amerikas

 

Am 4. März 1493 hielt man die Zeit für gekommen, Colón und die Karavellen nach Palos zu verbringen, wo sie am 15. März unter vorbereitetem Jubel empfangen wurden. Unter der Menschenmenge waren nur wenige, die das Spiel nicht durchschauten. Allerhand Gerüchte waren aus Lissabon herüber geweht und Verschwörungstheorien gingen im Volk um, so dass es den etablierten Medien im Königreich nicht leicht fiel, dagegen zu halten.

 

Der einzige in der Menge, der fest an das glaubte, was man den Menschen weiszumachen versuchte, war ein reicher italienischer Dummkopf namens Amerigo Vespucci. Der hatte nichts Eiligeres zu tun, als sich auf den Weg zu machen und ebenfalls nach Westen zu fahren.

 

Er war es, der Amerika entdeckte und leider nicht unser schillernder Regensburger Donaufischersohn Christoph Kollmannsperger.

 

 

Epilog

 

Die ebenso verwegene wie erfolgreiche Unternehmung Vespuccis veranlasste am Ende die Agencía Central de Información, Colón am Leben zu lassen und die Posse wie bekannt weiterzuführen.

 

Und die Katholischen Könige erhoben vor aller Welt als Erst-Entdecker umfassende Besitzansprüche an der Neuen Welt.